Einseitiges Landesliga-Spiel: Die Zehner dominieren Olpe von der ersten Minute an und feiern einen klaren 5:0-Heimsieg.
Der SV Hohenlimburg 1910 hat ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit 5:0 (1:0) besiegte die Mannschaft von Trainer Yalcin Erkaya im heimischen Erich-Berlet-Stadion die SpVg. Olpe am zweiten Landesliga-Spieltag und zeigte dabei über weite Strecken Einbahnstraßenfußball. Spielmacher Berkant Canbulut zog die Fäden, bereitete vor und setzte am Ende selbst den Schlusspunkt.
Schon nach vier Minuten deutete sich an, wohin die Partie laufen würde: Ibrahim Lahchaychi verpasste eine Hereingabe nur knapp. Hohenlimburg drückte den Gegner tief in die eigene Hälfte, vergab aber zunächst gute Chancen. Erst kurz vor der Pause brach Innenverteidiger Florian Buchsteiner den Bann, als er eine Ecke von Canbulut am kurzen Pfosten zum 1:0 einköpfte (39.).
Späte Gala
Nach der Pause dauerte es nicht lange, bis die Zehner nachlegten. Der eingewechselte Emanuel Dialundama schlug von der linken Seite eine präzise Flanke, Lahchaychi war zur Stelle und schob überlegt zum 2:0 ein (49.). Nur wenige Minuten später sorgte Kapitän Danilo Labarile für die Vorentscheidung, als er einen Foulelfmeter sicher verwandelte – Antonio Porrello war zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden (58.). Kurzzeitig hätte Olpe zurück ins Spiel finden können. Torhüter Jonas Schilling hatte einen Elfmeter verschuldet, doch Schütze Ömer Yilmaz schob den Ball links am Tor vorbei (62.).

In der Schlussphase bewiesen die Hohenlimburger, dass sie über eine starke Bank verfügen. Der eingewechselte Olando Shrouder setzte den ebenfalls eingewechselten Fabian Palczewski glänzend in Szene, der frei zum 4:0 einschob (77.). Den Schlusspunkt setzte dann Canbulut selbst, als er einen Fehlpass des Olper Keepers abfing und aus 13 Metern zum 5:0 vollstreckte (84.). Beinahe hätte Palczewski sogar noch einen Doppelpack erzielt, doch er setzte den Ball freistehend aus sechs Metern über das Tor (88.).
Trainer Erkaya war begeistert: „Ich glaube, besser geht nicht. Heute haben die Jungs ihr Maximum rausgeholt. Die haben auch gar nicht mehr aufgehört, die wollten immer wieder und immer wieder.“
SV Hohenlimburg: Schilling – Buchsteiner, Flügge, Labarile (80. Jaiani), Wieczorek, Masalskyi (46. Dialundama), Lahchaychi (70. Nkolito), Porrello (63. Shrouder), Aweimer (76. Palczewski), Zimmermann, Canbulut
Bericht+Foto: Fabian Sommer WP