SV1910

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So hält sich der SV Hohenlimburg während des Lockdowns fit.

Die Saison ist unterbrochen, das Training untersagt. Die Fußballer des SV Hohenlimburg halten sich trotzdem fit - mit einer Challenge. Sechs Niederlagen in den vergangenen sechs Spielen. Die Westfalenliga-Fußballer des SV Hohenlimburg warten weiter auf den nächsten Sieg. Nun hat der Lockdown das Warten noch einmal verlängert. Um sich auch während der Unterbrechung fit zu halten, haben sich die Hohenlimburger eine Challenge überlegt. Wir sprachen mit Trainer Michael Erzen über schwierige Phasen, seine Zeit als Spieler und warum man sich als Trainer auch mal zurücknehmen darf. 1. Michael Erzen, wie halten Sie Ihr Team während des Lockdowns fit? Wir wissen nicht, wie lange uns der Lockdown schlussendlich dieses Mal begleiten wird, aber dennoch sollen sich die Jungs weiterhin fit halten. Dafür haben sich alle eine Lauf-App herunter geladen und eine Challenge bekommen. Sie sollen als Team pro Woche 700 Kilometer absolvieren. Bei 20 Mann im Kader sind das 20 bis 25 Kilometer, das sollte machbar sein. 2. Nehmen Sie auch an der Challenge teil? Ja, gemeinsam mit meinem Co-Trainer Marc Schmitt. Wir haben allerdings noch nicht ganz so viele Kilometer abgeliefert. Es muss ja auch einen Vorteil haben, dass man der Trainer ist (lacht). Wir wollen auch nicht, dass jeder von den Jungs alle zwei Tage 50 Kilometer abspult, es soll ja auch noch Spaß machen. 3. Was kommt denn außer den Laufeinheiten auf die Spieler zu? Wir werden uns einmal in der Woche per Videokonferenz treffen und gemeinsam Stabilisationsaufgaben machen. Ich finde es auch wichtig, dass man sich zwischendurch mal wieder sieht. 4. Zuletzt hatte es sechs Niederlagen in Folge gegeben. Ist die Unterbrechung gut, um sich noch mal neu zu sortieren? Wir hätten durch den Feiertag am 1. November sowieso schon eine Pause gehabt. Ich denke, das hätte uns gereicht, um uns zu sammeln. Ich persönlich fand es als Spieler immer schrecklich, wenn man so lange raus war. Da kommt man komplett aus dem Tritt. 5. Gibt es verletzte Spieler, die nun die Chance haben, sich zu regenerieren? Ja, das ist wahrscheinlich das einzig Positive an dieser ganzen Geschichte. Recep Nezir hat sich jetzt einem MRT unterzogen, weil er im Training immer wieder Schmerzen im Fuß hatte. Dabei stellte sich heraus, dass der Knochen angerissen ist. Er darf nun drei Wochen keinen Sport machen, wird danach dann aber hoffentlich wieder fit sein. 6. Und die Langzeitverletzten Andreas Büscher und Jan Kauermann? Die sind beide schon wieder im Training. Das ist sehr bitter, die mussten eh schon so lange warten. Nun verlängert es sich noch mal. Mit Michael Erzen sprach Linda Sonnenberg WP

2020-11-04T22:20:33+01:00

Corona: Saisonunterbrechung in allen Spielklassen des FLVW

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter, wir haben in den vergangenen Tagen viele Anrufe und E-Mails von Ihnen erhalten. Darin forderten die einen, den Spielbetrieb unbedingt aufrecht zu erhalten und die anderen, aufgrund von steigenden Inzidenzzahlen, das genaue Gegenteil. In einer Videokonferenz am Donnerstag hatten wir uns daraufhin mit Ihren Kreisvorsitzenden verständigt, lokal zu entscheiden, ob gespielt werden kann oder nicht. Wir haben uns dabei an der Vorgehensweise der Länder und Kommunen orientiert, die ebenfalls das lokale Infektionsgeschehen im Blick haben und dementsprechend entscheiden, was zu tun ist. Heute - sechs Tage später, was in diesen Zeiten wohl gleichbedeutend ist mit sechs Tage schlauer - müssen wir, wie auch die Politik, das Geschehen anders bewerten. Nach Gesprächen mit der Staatskanzlei NRW und dem Beschluss nach dem Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Merkel, wird auch der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) mit dem Spielbetrieb bis zum Ende der Gültigkeitsdauer der neuen Coronaschutzverordnung ab sofort pausieren. Dies schließt sowohl die Meisterschafts- und Pokalspiele als auch alle Freundschaftsspiele und das Training ein. Die Entscheidungen der Bundes- bzw. Landesregierung haben uns in der in den letzten Tagen auch bei uns gewachsenen Einschätzung bestätigt, dass ein Aussetzen des Spielbetriebes der gegenwärtigen Corona-Situation am ehesten gerecht wird. Wir bleiben in dieser Zeit weiter mit der Politik in engem Austausch, um frühzeitig entscheiden zu können, wann und wie es weitergeht. Uns ist durchaus bewußt, dass auch diese Zeilen viele Fragen offen lassen, dass sicherlich einige von Ihnen der Meinung sind, die Saison abzubrechen oder die Saisonplanung mit Hin- und Rückrunde in Frage zu stellen. Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang aber noch einmal darauf hinweisen, dass wir Ihre Wünsche und Vorstellungen bei der Saisonplanung umgesetzt haben. Die Mehrheit der westfälischen Vereine hat entschieden, den regulären Spielbetrieb zu beginnen, organisiert in Hin- und Rückrunde. Genau dies haben wir getan im Interesse unserer Vereine und in Erfüllung des Satzungsauftrages, der vorschreibt, den Spielbetrieb zu organisieren. Und ich möchte Ihnen noch einmal versichern, dass wir unsere Verantwortung, unsere Fürsorgepflicht Ihnen, unseren Vereinen gegenüber sehr ernst nehmen. Dies bedeutet aber eben auch, abzuwägen zwischen der Entwicklung von Inzidenzzahlen und der gesellschaftlichen Verantwortung des Sports, des Miteinanders, des Zusammenkommens, dass für viele Menschen gerade aktuell so wichtig ist - auch mit Mund- Nasenbedeckung und Abstand. Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und Ihre Liebsten auf. Herzlichst Ihr Gundolf Walaschewski Präsident  Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen

2020-10-28T21:29:32+01:00

25.10.2020 Frauen I – SC Drolshagen

SC Drolshagen - SV Hohenlimburg 1910 Die Damen des SC Drolshagen, die mit zwei „Dreiern“ in die Saison gestartet sind, gingen am Sonntag zum zweiten Mal leer aus und kassierten in der Landesliga die zweite Niederlage in Folge. Trotz Aufholjagd mussten sich die „Dräulzerinnen“ den Kickerinnen des SV Hohenlimburg geschlagen geben. Für SCD-Trainer Albert Martin ist die Pleite zu hoch ausgefallen: „Wir waren gut im Spiel und sind gerade nach der Pause nochmal gut rangekommen. Aber Hohenlimburg hat fast jeden Fehler von uns eiskalt bestraft. Wir haben bei den Gegentoren gepennt und sind am Ende in Konter gelaufen, daher ist die Niederlage verdient.“ Maike Ewerdwalbesloh hat nicht nur einen langen Nachnamen, sondern auch einen guten Torriecher: Die Hohenlimburgerin besorgte nach 14 Minuten die Gäste-Führung, ehe Adelina Berisha das zweite Tor nachlegte (27.). Nach der Pause schoss Nicole Schütter die „Dräulzerinnen“ nochmal heran (53.). Die SVH-Damen stellten durch Lisa Wickel den alten Abstand wieder her (57.), doch wieder meldete sich die Martin-Elf postwendend zurück und verkürzte durch Vanessa Lahme (58.). Weil die Gäste dank Lynn Luisa Schütt abermals die richtige Antwort parat hatten (60.) und durch einen zweiten Wickel-Treffer die Entscheidung bejubelten (75.), leitete das aber keine Aufholjagd mehr ein. Bericht: FuPa Spielbericht

2020-10-28T00:26:43+01:00

18.10.2020 Frauen II – TuS Oeventrop

Frauen II.: SV Hohenlimburg 1910 II – TuS Oeventrop  6:4 (4:2) Offener Schlagabtausch mit Happy End Zehn Tore, sechs davon für die Zehnerinnen vom Kirchenberg. Die Zweite Frauenmannschaft aus Hohenlimburg hatte heute richtig Grund zur Freude. Nachdem das letzte Spiel Coronabedingt ausgefallen war, haben die Mädels verdientermaßen die zweiten 3 Punkte im vierten Spiel geholt. Mit einer guten und couragierten Mannschaftsleistung, zeigte man von Beginn an, dass die 3 Punkte heute in Hohenlimburg bleiben sollten. Die Zuschauer sahen ein sehenswertes Spiel, in dem die Gastgeberinnen den besseren Start für sich verbuchen konnten. Schon in der 2. Spielminute, traf Lynn Schütt nach einem sehenswerten Angriff zum 1:0. Julia Sube wurde von Svenja Meier auf der rechten Außenbahn gut angespielt. Jule flankte den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo Lynn Schütt per Direktannahme sehenswert ins rechte obere Eck traf. Leider hielt die Führung nur zwei Minuten, denn nach einem Fehlpass im Aufbauspiel, traf Daniela Viera da Silva zum 1:1 zum schnellen Ausgleich. Immer wieder konnten die Zehnerinnen, durch ihr sicheres Passspiel den Gegner beeindrucken. So auch in der 13. Spielminute, als eine Kombination bei Maike und Lisa endete. Maike spielte einen guten Ball auf Lisa, die eiskalt zum 2:1 vollendete. Nur acht Minuten später eine ähnliche Situation, diesmal spielte Giulia den Ball auf Lisa. Auch hier ließ Lisa sich nicht lange bitten und erzielte das 3:1 (21. min). Schon 4. Minuten später „klingelte“ es erneut im Kasten der Gäste, denn Lynn krönte Ihre Leistung mit einem überlegten Schuss vom 16er und zirkelte den Ball zum 4:1 ins Tor (25. Min). Wer nun glaubte, dass das Spiel entschieden war, der täuschte sich. Aus einem Gewusel heraus bekamen die Gäste einen Eckball zugesprochen. Den Zehnerinnen fehlte hier jegliche Ordnung und das nutzte die Mannschaft aus Oeventrop aus.  Sabrina Kraft erzielte den 4:2 (30 min.) Anschlusstreffer per Kopf. Kurz vor dem Halbzeit Pfiff erzielte Giulia Pleschke, nach einem sehr gutem Angriff über Svenja und Lynn, das vermeintliche 5. Tor für die Gastgeberinnen, leider hat der heute schlechte Schiedsrichter fälschlicherweise auf Abseits entschieden. Auch nach der Halbzeit sollte das muntere Tore schießen scheinbar weiter gehen. Maike Ewerdwalbesloh versuchte es im Alleingang und schraubte so das Ergebnis aus 5:2 (54. Min). Nur drei Minuten später sollte Saskia Dresbach der Unglücksrabe sein und lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor 5:3 (57 min.). Saskia mach dir nichts draus- das passiert auch den Besten. Chancen gab es jetzt auf beiden Seiten, allerdings hätte der SV 10 bis hierhin schon mindestens Zweistellig führen müssen! Leider kommt es immer anders als man denkt, denn durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters, bekamen die Gäste einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen. Hier war es erneut Sabrina Kraft die den Anschlusstreffer zum 5:4 (71. Min) markiert.  Dieses psychologisch wichtige Tor, gab den Gästen scheinbar erneut die Kraft und die Zehnerinnen konnten in vielen Situationen nur hinterher schauen. Erst das dritte Tor von Lynn sollte dem Sieg die Krone aufsetzen. Nach einem feinen Spielzug von Jule und Giulia machte Lynn Ihren Dreierpack perfekt und erzielte gleichzeitig den Endstand

2020-10-23T23:39:04+02:00

SV Hohenlimburg 10: Endlich ein Lichtblick beim Rasenplatz?

Der Platz des SV Hohenlimburg 1910 im Kirchenberg Stadion soll bald bespielbar sein. Die Fußballer haben gemischte Gefühle zu dem grünen Geläuf. Drei Heimspiele hat der Fußball-Westfalenligist SV Hohenlimburg 1910 in dieser Saison bereits im heimischen Kirchenbergstadion bestritten. Jedoch fand keines davon auf dem standesgemäßen Naturrasenplatz statt. Grund dafür ist ein Leck in der Beregnungsanlage, das im Mai entdeckt wurde. Die Stadt hat daraufhin beauftragt, das Loch zu finden und zu reparieren. Infolgedessen wurde im Mai die Rasendecke über mindestens 50 Meter hinweg aufgerissen. Seitdem war ein Spielbetrieb nicht möglich. Aber allmählich ist die erste Partie auf Naturrasen in Sicht. „Der Rasen wird jetzt gepflegt und wiederhergestellt. Der muss jetzt noch etwas liegen und dann dürfen wir wieder. Das ist mein aktueller Stand. Optisch sieht der Platz jedenfalls schon sehr gut aus“, sagte Michael Erzen, Chefcoach der Zehner. Ralf Kriegel, stellvertretender Leiter des Servicezentrum Sport, bestätigte den aktuellen Stand im Gespräch mit unserer Zeitung: „Ich bin heute noch da gewesen und habe es mir angeschaut. Der Rollrasen ist verlegt, aber die Nachsaat fruchtet noch nicht, wie erwartet. Letzte Woche ist das noch mal nachgesät worden.“ Rasen sieht gut aus Der Rasen sähe „eigentlich ganz gut aus“, er müsse jetzt nur anwachsen. Die momentane Feuchte könnte laut Kriegel eine Rolle spielen. In der kommenden Woche gebe es einen Abnahmetermin - Stand jetzt rechnet Kriegel mit weiteren „zwei oder drei Wochen, wenn nichts mehr dazwischen kommt.“ Ob der Naturrasen auch im Winter bespielbar bleibt, ist eine Wundertüte. „Wenn wir weiterhin so trockene Winter haben wie zuletzt, dann können wir durchspielen. Wenn es im November zwei Wochen durchregnet, sieht es schlecht aus“, so Ralf Kriegel. Spieler wollen die Stadionatmosphäre Was das Geläuf angeht, haben die Akteure der Zehner gemischte Gefühle. „Wenn die Qualität des Naturrasens das Fußballspielen zulässt, dann spiele ich unbedingt lieber auf dem Rasen - allein der Atmosphäre wegen. Um unsere spielerischen Qualitäten, die wir ab Sonntag endlich wieder zeigen müssen und werden, auch ausspielen zu können, lieber auf dem Kunstrasen“, sagt Zehner-Kapitän Danilo Labarile. Auch Flügelstürmer Tim Eickelmann spielt grundsätzlich lieber auf dem Naturrasen im Stadion, „weil das dort ein ganz anderes Flair ist, als oben auf dem Kunstrasenplatz.“ Es käme aber wie bei Labarile auf die Verhältnisse an. „Das ist dann eine Art Wundertüte, da wir nie ganz genau wissen, in welchem Zustand der Platz sonntags ist.“ Rasenplatz oder Baustelle? Die Bauarbeiten im Kirchenbergstadion ziehen sich lange hin. Foto: Fabian Sommer Spielerisch sei es immer einfach, auf einem Kunstrasenplatz zu kicken, „da die fast immer und überall in einem guten Zustand sind und dort eher die technischen Elemente zum Vorschein kommen können.“ Das Derby am kommenden Sonntag gegen FC Borussia Dröschede findet definitiv auf Kunstrasen statt. Aber im nächsten Heimspiel am 15. November gegen Concordia Wiemelhausen könnte es dann etwas mit dem Naturrasen werden. Bericht: Fabian Sommer

2020-10-22T00:06:45+02:00
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