Der Zwist zwischen Fußball-Westfalenligist SV Hohenlimburg 10 und der Fan-Gruppe „Black Elite“ geht weiter. „Ball liegt auf der Seite der Fans“.

Fußball wird in dieser Woche am Totensonntag beim Fußball-Westfalenligisten SV Hohenlimburg 1910 nicht gespielt. Weiter geht es am 28. November, dann empfangen die Zehner im Erich-Berlet-Stadion den Tabellenzweiten FC Brünninghausen.

Unschöne Szenen beim Stadtderby in Hohenlimburg

Ob die Partie unter Anwesenheit der Hohenlimburger Fan-Gruppierung „Black Elite“ stattfindet, steht noch nicht fest. In der Heimpartie gegen die SpVg. Hagen 1911 kam es auf der Tribüne zu unschönen Vorfällen und Auseinandersetzungen mit dem Fanlager der Elfer, welche einen Polizeieinsatz nach sich zogen.

Seitdem hat die Black Elite keinen Zutritt mehr zu Heimpartien der Hohenlimburger erhalten.„Wir hatten ihnen nach dem Vorfall ein klärendes Gespräch angeboten und sie eingeladen. Da wollten wir über die ganze Geschichte reden und deutlich machen, was wir von unserer Fangruppe erwarten. Wir wollen da nicht Gefahr laufen, hohe Strafen zu bezahlen oder Punktabzüge zu kassieren aufgrund von Pyrotechnik“, sagt Bernd Preußner, Finanzvorstand des SV Hohenlimburg.

Termin nicht wahrgenommen

Der Termin wurde laut Preußner seitens der Black Elite aber nicht wahrgenommen, weshalb der Vorstand der Gruppe ein Stadionverbot erteilte. Preußner betonte aber, dass sich das jederzeit ändern könne und der Ball auf der Seite der Fans läge. Der Vorstand signalisiert Gesprächsbereitschaft: „Solange, wie die Black Elite nicht das Gespräch mit uns sucht, wird sich daran nichts ändern. Das liegt jetzt an ihnen. Wenn die das nicht wahrnehmen wollen, ist das ihr Problem.“Darüber hinaus sagte Bernd Preußner aber auch, dass ohne die Black Elite etwas fehle.

„Teile unserer Mannschaft sagen auch, dass es schade sei, dass die Stimmung im Stadion fehlt. Auch das Feiern nach dem Spiel, das ist schon etwas Besonderes.“

Torhüter Jonas Schilling stimmt dem schmunzelnd zu: „Das ist schon schade, dass die nicht da sind. Den ein oder anderen Gegner haben sie bisher aus dem Konzept gebracht.“

Bericht + Foto : Fabian Sommer WP