Die zweite Frauen-Mannschaft des SV Hohenlimburg 10 erkämpfte ein Remis gegen den FC Schalke 04. Im Vordergrund stand aber der wohltätige Zweck.

Im Kirchenbergstadion war viel los. Die Fußball-Frauenteams des SV Hohenlimburg 1910 empfingen hochkarätige Gegner zu Benefizspielen – und natürlich Tests für die in knapp zwei Wochen startende Saison. Zu Gast waren die neu gegründete Mannschaft des FC Schalke 04 sowie das Regionalliga-Team Bayer 04 Leverkusen.

Zweite Hohenlimburger Mannschaft verkauft sich gut

Die „Zweite“ verkaufte sich vor 200 Zuschauern beim torlosen Remis gegen die Schalker gut, haben die Blau-Weißen in der letzten Viertelstunde fast durchgehend vor dem eigenen Sechzehner eingeschnürt. Doch es scheiterte durchgehend am entscheidenden Pass in den Strafraum.

Die erste Mannschaft unterlag als Landesligist gegen die klassenhöheren Leverkusener deutlich mit 1:7 (0:6), gerade zu Beginn machten die Gäste kurzen Prozess und ließen mit einigen tollen Ballstafetten ihre spielerische Qualität aufblitzen. Aufseiten der Zehnerinnen konnte Meltem Coskan in der 86. Spielminute mit dem Treffer zum 1:7 lediglich Ergebniskosmetik betreiben. „Das Spiel war alles in allem okay. Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein, aber da haben die Leverkusenerinnen es auch phasenweise richtig stark gespielt und da waren bestimmt drei Tore bei, die nicht zu verteidigen waren“, erläuterte Zehnerinnen-Trainer Justin Kunze. Nach dem Seitenwechsel sei dem Regionalligsten „etwas die Luft für das intensive Pressing aus der ersten Hälfte“ ausgegangen so der Coach.

Das Hohenlimburgerinnen von Justin Kunze eröffnen nächste Woche gegen SV Germania Salchendorf die Saison in der Landesliga. Die Form zeigt laut Kunze in die richtige Richtung. „Fitnessmäßig sind wir richtig gut dabei. Aber in einigen Spielzügen und Abläufen fehlen noch die Automatismen, daran müssen wir noch arbeiten“, so Kunze. Ihm gefalle das Miteinander und die Harmonie in diesem Jahr sehr gut. Spielerinnen wie Celine Dresbach oder junge Mädels wie Lynn Schütt oder Emanuela Mimmo seien in den letzten Wochen positiv aufgefallen.

Bericht: Fabian Sommer WP