1. HERRENHERREN

27.10.2019 SV Hohenlimburg 10 I – FSV Gerlingen

Eine 2:0-Führung reicht den Fußballern vom Westfalenligisten SV Hohenlimburg 10 beim FSV Gerlingen nicht zum Sieg.

Fußball-Westfalenligist SV Hohenlimburg 1910 kam bei Mitaufsteiger FSV Gerlingen nicht über ein 2:2 (0:2) hinaus, obwohl die Truppe von Coach Michael Erzen früh mit 2:0 vorne lag. „Wir haben zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir super gespielt. In der Kabine habe ich die Jungs gewarnt, dass Gerlingen nochmal kommt und so war es auch. Wir haben das 2:0 verspielt, aber aufgrund der letzten 20 Minuten muss man dann sogar ehrlich sagen, dass Gerlingen dem Sieg noch etwas näher war. Bei den anderen Ergebnissen ist das natürlich umso ärgerlicher“, erklärte Michael Erzen nach der Partie. Dadurch, dass Spitzenreiter SG Finnentrop/Bamenohl und FC Lennestadt verloren, hätten die Zehner einiges an Boden gutmachen können. Durch das Remis bleiben sie weiter auf Rang drei.

Für die beiden Tore der Hohenlimburger war Saffet Davulcu zuständig und beide Treffer wurden über die linke Seite herausgespielt. Zunächst war Antonio Porrello der Vorlagengeber, beim zweiten Treffer war es Tim Eickelmann. Beide Male bekam Davulcu den Ball hervorragend aufgelegt und schloss dann eiskalt ab (11. / 17.). Wenig später hätte Davulcu sogar einen lupenreinen Hattrick erzielen können, als er nach Vorlage von Toni Porrello und Eickelmann frei vor dem Tor stand, aber den Ball drüber schoss. „Dann wäre das Ding gegessen gewesen und wir gehen da wahrscheinlich mit 4:0 oder 5:0 raus“, kommentierte Michael Erzen.

Ein langer Ball rutscht durch

„Passt auf Jungs, die werden jetzt kommen“, lautete die Ansprache von Erzen in der Kabine. Und Gerlingen kam. Christoph Brüser brachte den Ball in einem Gewühl nach einem Eckstoß im Hohenlimburger Tor unter, nachdem die Zehner den Ball zweimal nicht geklärt bekamen. Als die Gerlinger den Druck erhöhten, bekamen die Zehner mehrere Konterchancen aufgelegt, konnten diese aber nicht konsequent ausspielen. Gerlingen versuchte es mit langen Bällen und einer rutschte dann durch – genau vor die Füße von Lukas Rademacher, der SV-Torhüter Alexander Klur keine Chance ließ (78.).

SV: Klur, Ulusoy (72. Samet Davulcu), Eickelmann (66. Jacoby), Schikora, Höltke, Saffet Davulcu (51. Vincenzo Porrello), Antonio Porrello, Kaya, Polo, Adbib, Ludwig (72. Schakat).

Bericht: Fabian Sommer WP