1. HERRENHERREN

23.10.2019 SV Hohenlimburg I – Lüner SV

Mit dem 1:0-Sieg beim Lüner SV verkürzte Hohenlimburg 10 den Abstand auf Tabellenführer Finnentrop/Bamenohl, der Sonntag nach Hohenlimburg kommt.

Der nächste Dreier für den Fußball-Westfalenligisten SV Hohenlimburg 1910! Das Team von Chefcoach Michael Erzen siegte mit 1:0 beim Lüner SV (0:0), bleibt auf Platz zwei und verkürzte sogar den Abstand auf Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl (2:2 gegen FSV Gerlingen).

Die Hohenlimburger kamen in Lünen gut in die Partie, erwischten gute 20 Minuten und erspielten sich auch ein paar Möglichkeiten, doch das Ergebnis blieb beim 0:0. Danach ließen die Gäste ihr Spiel etwas schleifen und die Lüner bekamen mehr Spielanteile. Bis zur Halbzeit konnten sich die Zehner dann bei Torhüter Jonas Schilling bedanken, der Alexander Klur vertrat und mit drei Glanzparaden dafür sorgte, dass Hohenlimburg zur Pause nicht zurücklag. Erzen: „Das waren drei Hundertprozentige, die er mit super Reflexen rausgeholt hat. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass sie sich bei Jonas bedanken können.“

Nach dem Seitenwechsel rissen die Gäste die Partie wieder an sich. Die erste Großchance hatte Antonio Porrello, als er von halblinks auf das Tor der Lüner zustürmte, aber rechts vorbeischoss (57.). Antonios Bruder Vincenzo hatte wenig später eine ähnliche Möglichkeit, doch sein Schuss wurde geblockt. Nach 75 Minuten kam der Lüner SV zu einer guten Chance, nach der die Zehner schnell konterten. Tim Eickelmann schnappte sich an der Mittellinie den Ball, marschierte nach vorne und legte auf Jan Niklas Jacoby ab. Dieser behielt die Übersicht und sah den von links einlaufenden Joel Schikora, der noch einen Gegner aussteigen ließ und traf. „Das war eine schöne Konteraktion“, sagte Erzen. Der Cheftrainer war glücklich über den Sieg, wusste diesen aber auch einzuordnen: „Die zweite Hälfte haben wir in einem offenen Schlagabtausch dann besser gestaltet und haben uns den Sieg verdient – wenn man die erste Halbzeit ausklammert“, so Michael Erzen.

SV: Schilling, Höltke, Sam. Davulcu, Vincenzo Porrello (76. Eickelmann), Saf. Davulcu (Jacoby), Antonio Porrello (61. Schikora), Polo, Adbib, Labarile, Kaya (54. Weiß).

Bericht: WP