1. HERRENHERREN

1.9.2019 SV Hohenlimburg I – SC Neheim

Fußball-Westfalenliga-Aufsteiger SV Hohenlimburg 10 feiert den nächsten Auswärtserfolg. 2:1 beim SC Neheim ist dritter Sieg im vierten Spiel.

Traumstart geglückt! Fußball-Westfalenliga-Aufsteiger SV Hohenlimburg 1910 verbuchte im vierten Spiel den dritten Dreier, siegte auswärts beim SC Neheim mit 2:1 (2:0). Als der Sportliche Leiter Achim Heinrichsmeier vor der Saison „einige Überraschungen“ ankündigte, rechnete wohl niemand damit, dass er schon nach vier Spieltagen Recht behalten sollte. Die Zehner stehen als Aufsteiger plötzlich auf Rang drei.

„Wir haben richtig gut gespielt, in der ersten Halbzeit sogar überragend. Da können wir 4:0 oder 5:0 führen, Neheim hatte keinen Zugriff auf unser Spiel. Wir haben aber einige Kontermöglichkeiten kläglich vergeben“, erklärte Zehner-Coach Michael Erzen nach der Partie. Sein Team sei „aufgrund des Spielverlaufs als verdienter Sieger“ vom Platz gegangen, das habe auch Neheims Trainer Alexander Bruchhage gesagt.

Gottesbüren trifft zum 1:0

Das 1:0 der Hohenlimburger fiel nach einem Freistoß. Vincenzo Porrello köpfte den Ball von außen hinter dem langen Pfosten zurück in Richtung des Tores. Eigentlich hätte der Ball schon ohne Fremdeinwirkung den Weg ins Tor gefunden, doch Kai Gottesbüren bekam noch einen Fuß dran und netzte zur Führung ein (25.).

SV 10 vergibt große Chancen

Nach der Pause hatten Vincenzo Porrello und Saffet Davulcu zwei große Chancen, das Ergebnis auf der Anzeigetafel änderte sich aber nicht. Richtung Spielende ließen sich die Zehner etwas von der Spielweise der Neheimer anstecken lassen und wurden etwas träge.

Kurz vor dem Ende führten die Zehner einen Eckstoß kurz aus und gerieten dadurch in einen Konter, der laut Erzen zum „unnötigen“ Gegentreffer führte. Riad Xhaka sorgte für den 1:2-Endstand (90. +3).

„Auch wenn der Sieg absolut verdient war, dürfen wir uns natürlich am Ende nicht über ein 2:2 beschweren, weil wir dann ziemlich fahrlässig waren“, sagte Michael Erzen.

SV: Klur, Eickelmann (61. Schikora), Höltke, Samet Davulcu, Vincenzo Porrello, Saffet Davulcu, Gottesbüren, Jacoby, Polo, Weiß (89. Schakat), Kaya (70. Adbib).

 

Bericht: Fabian Sommer WP