2.8.2018 SV Hohenlimburg I – Hombrucher SV (Testspiel)

Im vorletzten Vorbereitungsspiel haben die Landesliga-Kicker des SV Hohenlimburg 1910 die U19 des Hombrucher SV im Kirchenbergstadion empfangen.

Positiver Test, positives Ergebnis, gute Leistung. Im vorletzten Vorbereitungsspiel haben die Landesliga-Kicker des SV Hohenlimburg 1910 die U19 des Hombrucher SV im Kirchenbergstadion empfangen und mit 6:2 (2:1) gewonnen.

 

Die Übungsleiter haben sich gefreut, einmal gegen eine A-Jugend zu spielen, die Akteure waren eher skeptisch. Die Hombrucher präsentierten sich aber vor allem in der ersten Halbzeit als eine taktisch gut eingestellte Mannschaft. „Sie werden in der Westfalenliga auch unter den Top-Drei landen“, ist Marc Becker, Co-Trainer des SV Hohenlimburg 1910, überzeugt.

 

Im ersten Abschnitt wiesen die Platzherren noch große Lücken im Mittelfeld auf, das Zweikampfverhalten war nicht engagiert genug. Sie zeigten einige vielversprechende Angriffe, trafen zweimal Aluminium, aber unterm Strich hätten es bis zur Pause einige Treffer mehr sein können. In der Pause ließ Marc Becker seine Jungs eruieren, woran es denn lag. „Es war einfach mental, wir haben Hombruch nicht ernst genug genommen“, sagte Becker. „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann sehr ordentlich gemacht. Ich bin sehr zufrieden.“

Elfmeter nicht gegeben

Eigentlich hätte es nach zehn Minuten auch Elfmeter geben müssen, Hombruchs Hiran Ahmed zog Daniel Wanderer kurz vor dem Fünfmeterraum zu Boden, aber die Pfeife von Schiedsrichter Thorsten Kleiböhmer blieb stumm. In den Minuten 13 und 16 traf Saffet Davulcu nur die Querlatte, aber zehn Minuten später zappelte das Netz. Bruder Samet legte auf Saffet Davulcu zurück, und der ließ sich nicht zweimal bitten – 1:0

Das kümmerte die Gäste aber wenig, das 0:1 war kein Rückschlag für sie. Sie glänzten läuferisch und taktisch, kamen in Minute 37 zum Ausgleich. Ein Spiegelbild des Hohenlimburger Tores, nur hieß es nach dem Treffer von Thierno Yaya Barry 1:1.

Das schmeckte den Zehnern nun überhaupt nicht, einen Gegentreffer der „Bengels“ kassiert zu haben. Weiterhin versuchten sie mit konsequentem Pressing frühe Balleroberungen zu generieren – diese gelangen auch in der Schlussphase des ersten Abschnittes. Zwei Minuten vor der Pause stellte Saffet Davulcu mit dem 2:1 den alten Abstand wieder her.

Leistungssteigerung in Halbzeit zwei

Nach der Pause waren die Gastgeber absolut dominierend, glänzten mit schönen Kombinationen und präsentierten sich auch konditionell fit. Saffet Davulcu legte für Yunus Özalp auf, der die Kugel aus 18 Metern Torentfernung in den linken oberen Giebel zimmerte (47.). Keine zehn Minuten später erhöhte Ibrahim Sylla – der einmal mehr fantastische Eindrücke hinterließ – auf 4:1. Nach einer guten Stunde markierte Saffet Davulcu mit dem 5:1 seinen dritten Treffer, Toni Porrello nickte nach einem Lupfer von Daniel Wanderer zum halben Dutzend ein (64.). Mit dem 2:6 setzte Tommaso Loto den Schlusspunkt nach einer Standardsituation (90.).

SV 1910: da Costa, Kauermann, Wanderer, Samet Davulcu, A. Porrello, Saffet Davulcu, Schakat, Weiß, Ludwig, Labarile, Özalp. Eingewechselt wurden: Klur, Nanfack, Sylla, Camara, Avdullahu, Bank.

Letzter Test gegen SC Neheim

Am morgigen Sonntag ist Westfalenligist SC Neheim zu Gast im Kirchenbergstadion, Anstoß ist um 15 Uhr.

Eine echte Standortbestimmung für die Zehner, zumal Neheim sicherlich mit seiner „ersten Elf“ antreten wird. „Neheim ist ein guter Westfalenligist mit sehr starken Einzelspielern“, so Marc Becker. Auch der SV 1910 möchte mit der Elf spielen, die kommende Woche den Landesliga-Auftakt gegen den VfL Bad Berleburg bestreitet. „Jeder hatte heute noch mal die Chance, sich zu zeigen“, erklärte der Co-Trainer. Es gibt für ihn und Chef Michael Erzen, der aufgrund eines Kurzurlaubes gegen Hombruch nicht dabei gewesen ist, noch schwere Entscheidungen zu fällen. So die Entscheidung, wer zwischen den Pfosten steht. „Jonas Schilling hängt aufgrund seiner Verletzung noch etwas zurück“, so Becker. Es wird also Alexander Klur oder Dominic da Costa sein.

Bericht: Lutz Risse WP