SV Hohenlimburg 1910 stellt neue Spieler vor

Sieben neue Spieler hat Fußball-Landesligist SV Hohenlimburg 1910 am Kirchenberg willkommen geheißen.

Die Landesliga-Fußballer des SV Hohenlimburg 1910 haben im Vereinslokal „Zehner Treff“ am Kirchenbergstadion ihre Neuzugänge präsentiert. Sieben an der Zahl. Der sportliche Leiter Achim Heinrichsmeier sowie das Trainergespann Michael Erzen und Marc Becker hießen ihre neuen Akteure herzlich willkommen.

Zwei alte Bekannte sind auch wieder an Bord – Marco Eckhoff (25) vom FSV Gevelsberg und Dominic da Costa (24) von Alemannia Scharnhorst sind zu ihrer alten Wirkungsstätte zurückgekehrt. Am Dienstag, 3. Juli, wird Michael Erzen zum ersten Training bitten und versuchen, die neuen Spieler so schnell wie möglich zu integrieren und eine Mannschaft zu formen – die große Ziele hat. Das haben sie alle in ihren persönlichen Kurzportraits verraten.

Verletzungsfrei bleiben

Marco Eckhoff (25): Der Innenverteidiger kehrt nach einem einjährigen Intermezzo zum Kirchenbergstadion zurück. „Ich musste aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten. Das hat sich aber jetzt entspannt, ich möchte noch einmal angreifen“, so Eckhoff. „Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.“ Seine persönlichen Ziele sind Stammspieler zu werden und verletzungsfrei zu bleiben. Mit Kai Forin bildete er in der Saison 2016/17 die Schiene in der Innenverteidigung. „Mit dem Team wollen wir ins obere Drittel, vielleicht sogar unter die ersten Drei.“

Daniel Wanderer (29) hat es nicht weit, der Linksaußen kommt von SSV Hagen. „Mit Marco Eckhoff, Vincenzo Porrello und Yunus Özalp habe ich auch schon zusammen gespielt“, sagt Daniel Wanderer. Kontakte zu den Zehnern hat es immer wieder gegeben – jetzt hat es endlich geklappt.

„Ich werde mich an dem Ziel messen, was der Verein vor hat, und mich reinhängen. Wir wollen unter die ersten Drei.“

Simon Bank (23) hat mit Michael Erzen zuletzt bei der BG Überruhr in der Bezirksliga gespielt. Er schien dort gute Eindrücke zu hinterlassen, schließlich wollte Erzen ihn bei den Zehnern haben. „Ich möchte zunächst einmal im Verein ankommen und immer meine Leistung bringen“, sagt Simon Bank im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wenn möglich, möchte ich mit dem SV Hohenlimburg 1910 aufsteigen.“

Wer wird die Nummer eins zwischen den Pfosten? Alexander Klur hat sich in der Halbserie hervorragend bei den Zehnern eingefügt, bekommt aber jetzt mit Dominic Sousa da Costa (24) ernsthafte Konkurrenz. „Der Kontakt ist nie wirklich abgebrochen, weil ich ja auch in Hohenlimburg arbeite“, so der Keeper, der bei der Volksbank Hohenlimburg tätig ist. „Ich habe in den vergangenen Jahren viele Rückschläge wegstecken müssen.“ Jetzt will der 24-Jährige die Nummer eins werden. „Und ich möchte mit den zehnern aufsteigen.“

Wieder näher an der Heimat

Julian Schakat (18) spielte vergangene Saison bei den A-Junioren von RW Ahlen in der Westfalenliga. Wohnhaft ist er in Herdecke, ist mit Toni Porrello zur Schule gegangen. „Ich wollte wieder ein wenig näher an die Heimat. Und vor allem den Spaß am Fußball wieder finden“, sagt Julian Schakat. Er spielt auf der linken defensiven Seite, hat aber auch schon auf der Sechs gespielt. „Ich will mich gut einfügen in die Truppe. Dann schauen wir mal, was so geht“, sagt der 18-Jährige.

Blendar Avdullahu (20) war vergangene Saison beim Bezirksligisten ASSV Letmathe aktiv. „Mein Vater hat mit Michael Erzen gesprochen. Dann durfte ich ein Probetraining hier machen“, so Blendar Avdullahu. Er muss gute Eindrücke auf der rechten Abwehrseite hinterlassen haben, denn er gehört jetzt zum Team. „Ich möchte mich schnell integrieren und mit der Mannschaft versuchen, so gut wie möglich zu spielen und jedes Spiel zu gewinnen.“ Gegen einen Aufstieg hat er ebenfalls nichts einzuwenden.

Viele Tore schießen

Der siebte Neuzugang im Bunde ist Stylianos Mouratidis (29), kommt vom Landesliga-Aufsteiger FC Wetter. „Recep Nezir ist ein guter Freund von mir, sein Bruder Gökhan natürlich auch“, sagt Stylianos Mouratidis. „Fabian Rösner kenne ich aus meiner Zeit in Wetter auch noch.“ Mouratidis spielt im Sturm oder im offensiven Mittelfeld. „Ich möchte der Mannschaft so gut es geht helfen und werde hoffentlich auch Tore schießen. Wenn der Verein ein Ziel vorgibt, werde ich alles dafür geben, das zu erreichen.“