2018 erste Winterzugang der Landesliga-Fußballer des SV Hohenlimburg 1910

Er ist der erste Winterzugang der Landesliga-Fußballer des SV Hohenlimburg 1910: Der 23-jährige Marcel Weiß ist vom Bezirksligisten Spielvereinigung Hagen 1911 ins Kirchenbergstadion gewechselt und will dort den nächsten Karriereschritt gehen. Im Interview spricht er über die Gründe seines Wechsels, welche Ziele er mit den Zehnern, aber auch persönlich verfolgt und warum es mit einem Wechsel im Sommer noch nicht geklappt hat.

Marcel Weiß, Sie sind nun von der SpVg. Hagen 1911 zum SV Hohenlimburg 1910 gewechselt. Wie ist es zu diesem Wechsel gekommen?

Es hat im Sommer bereits Gespräche gegeben, da habe ich allerdings noch abgesagt. Der SV Hohenlimburg ist ein Verein mit einem sehr professionellen Umfeld, und ich habe nach dreieinhalb Jahren bei Hagen 11 eine neue Herausforderung gesucht. Deshalb bin ich froh, dass es jetzt funktioniert hat.

Warum ist der Wechsel im Sommer nicht zustande gekommen?

Das hatte vor allem private Gründe. Zu der Zeit ist mein Vater gestorben und habe nicht das Gefühl gehabt, für einen Wechsel bereit zu sein. Umso glücklicher bin ich, dass es jetzt doch noch geklappt hat.

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Zeit im Kirchenbergstadion?

Zunächst einmal will ich erfolgreich sein. Das steht über allem. Aber natürlich möchte ich mich und mein Spiel auch weiterentwickeln. Außerdem ist es ja klar, dass ein Aufstieg in die Westfalenliga schon etwas Besonderes wäre. Dafür müssen wir als Mannschaft aber sehr viel arbeiten, auch wenn der Aufstieg natürlich nicht Pflicht ist.

Wo sehen Sie Ihren Platz in Ihrer neuen Mannschaft?

Ich selbst sehe mich als Sechser und ich glaube, dass mich die Zehner auch für diese Position geholt haben. Ich kann aber auch in der Innenverteidigung spielen. Als Sechser werde ich versuchen, mit meiner aggressiven Spielweise vor der Abwehr abzuräumen.

Was glauben Sie, wo der SV Hohenlimburg 1910 am Ende der Saison stehen wird?

Mit dieser guten Hinrunde hat sich die Mannschaft nach oben alles offen gehalten. Ich sehe auch, dass wir das Zeug haben, oben mitzuspielen und werden das auch tun.

Blicken wir auf Ihr Leben neben dem Fußball. Was machen sie aktuell beruflich?

Ich bin momentan Integrationshelfer an einer Förderschule. Dort begleite ich ein autistisches Kind in seinem Schulalltag. Das bereitet mir sehr viel Freude.

Und wo sehen Sie sich in drei
Jahren?

Ich beginne bald mein Fernstudium der sozialen Arbeit. Das möchte ich in drei Jahren abgeschlossen haben. Fußballerisch habe ich mir das Ziel gesetzt, irgendwann mal Oberliga oder Regionalliga zu spielen. Ich bin erst 23 und glaube, dass ich dieses Ziel erreichen kann. Ich weiß aber auch, dass ich mich dafür noch enorm steigern muss, sowohl fußballerisch, als auch in meiner Persönlichkeit. Daran arbeite ich in jedem Training und Spiel hart und hoffe, dass ich in Hohenlimburg den nächsten Schritt gehen kann.

 

Bericht:  WP