10.9.2017 Frauen I – SV – Holzwickede

Knapper, aber verdienter Erfolg kurz vor Schluß

 

Das Selbstvertrauen ist zZt. in jedem Fall da, auch wenn fünf von sechs Offensivspielerinnen nicht, oder nur angeschlagen zur Verfügung standen. Die veränderte Personalsituation führte dann auch dazu, dass wir erstmals in dieser Saison nicht mit einem 4 4 2, sondern mit einem 4 1 4 1 System auf den Platz gingen.

 

Die gesamte erste Halbzeit beherrschte unser Team klar. Ballsicher und konsequent machten wir das Spiel, ohne eine einzige Torchance für den Gegner zuzulassen.

Gelegenheiten selbst in Führung zu gehen, hatten wir selbst genug.

Sina und Pascale scheiterten an der gut reagierenden gegnerischen Torfrau, Saskia verzog knapp ebenso Buket.

Zur Halbzeit hätten wir also schon führen können, wenn nicht müssen.

 

Im zweiten Durchgang erarbeitete sich Holzwickede mehr Spielanteile, kam aber nur einmal wirklich gefährlich vor unser Tor. Pia konnte den Weitschuss, aber mit einer guten Reaktion abwehren.

Auch wenn das Spiel nun ausgeglichener war, hatte wir nach wie vor die besseren Gelegenheiten.

Allerdings mussten wir bis zur 85. Minute warten, bis Meltem das Team erlöste. Nach einer Ecke sicherte sie den zweiten Ball und verwandelte gezielt in die lange Ecke, unhaltbar für die gegenerische Torfrau.

 

Viel knapper als 1:0 kann man ehr nicht gewinnen, trotzdem ist der Sieg hochverdient. Vor allem die erste Halbzeit war wirklich stark, auch wenn der Torerfolg da noch ausblieb. Positiv ist vor allem, dass das Team nie aufsteckte und sich am Ende dann doch noch belohnen konnte.

Da wir nun ja doch auch mal Spielerinnen besonders erwähnen, muss diesmal Sina hervorgehoben werden. Sie räumte vor der Abwehr alles ab, war immer wieder anspielbar und eröffnete das Spiel.

 

Nächsten Sonntag geht es nach Freudenberg, eine extrem schwere Aufgabe, zumal sich unsere Personalsituation nicht wirklich entspannen wird. Aber mit 9 Punkten im Rücken, können wir relativ entspannt aufspielen und versuchen, einfach das Beste aus der kommenden Situation zu machen.

 

Bericht: Christian Sauer