30.8.2017 Frauen I – FC Finnentrop (Westfalenpokal)

Erstrundenaus in Finnentrop

 

Aus einem Wettbewerb gleich in der ersten Runde auszuscheiden, ist nie wirklich schick.

Zehn schwächere Minuten vor der Halbzeit führen zu zwei Gegentoren, die zu unserer Niederlage führen.

 

Das Spiel war von Beginn an von vielen Zweikämpfen geprägt. Finnentrop erarbeitete sich ein optisches Übergewicht, ohne jedoch gefährlich in oder vor unseren Strafraum zu kommen. Von Beginn an war das Spiel auch von vielen Foulspielen geprägt, die in erster Linie vom Gegner gespielt wurden. Gerade diese Foulspiele unterbrachen immer wieder unseren Spielfluss, aber auch ohne derartige Einwirkung vom Gegner, blieben wir in eigenem Ballbesitz zu ungenau und agierten teilweise einfach zu ungeduldig.

 

Das 0:1 kassierten wir in der 38. Minute nach einer Ecke. Im Zentrum mißlang eigentlich der Kopfballversuch der Finnentroper Spielerin, aber der weit neben das Tor fliegende Ball fiel einer Stürmerin quasi auf den Fuß, so dass  sie wenig Mühe hatte den Ball zu verwandeln. Sicher ehr ein Zufallsprodukt, aber Fakt ist auch, dass wir zwei Gegenspielerinnen in unserem Strafraum nicht verteidigt haben.

 

Das 0:2 fiel in der 45. Minute. Nur durch ein Foulspiel konnten wir eine gegnerische Stürmerin kurz vor der Strafraumgrenze stoppen. Den fälligen Freistoß konnte Pia mit einer tollen Reaktion noch abwehren, aber gegen den Nachschuss war sie machtlos. Auch hier liessen wir es zu, das eine nachsetzende Stürmerin des Gegners frei zum Schuß kommen konnte.

 

In der Halbzeit wurden ein paar Dinge besprochen, die vor allem unseren eigenen Ballbesitz und unsere Vorwärtsbewegung betrafen. Viel falsch gemacht hatten wir m Spiel eigentlich nicht, zwei Gegentore nach Standarts mit jeweils zweiten Bällen waren aber schon eine brutale Strafe.

 

In der zweiten Halbzeit sollte sich das Spiel dann drehen. Wir wurden nun viel zielstrebiger und konnten immer wieder das Tempo erhöhen, was den Gegner immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Was blieb waren die vielen Foulspiele. Der gute Schiedsrichter ahndete diese Foulspiele auch richtig, hatte aber bereits in der ersten Halbzeit versäumt, duch die eine oder andere gelbe Karte die Härte aus dem Spiel zu nehmen.

 

So fiel auch der Anschlusstreffer in der 71. Minute durch einen Freistoß, d.h. Pascale hämmerte diesen noch an die Unterkante der Latte, aber dieses Mal war es Alina die den zurückspringende Ball verwandeln konnte.

Wir drückten nun und hatten beste Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen. Dies gelang aber dann nicht mehr, so dass unser erster Westfalenpokalauftritt damit beendet ist.

 

Im Fazit bleibt trotzdem nichts anderes als das Team für eine wirklich gute Leistung zu loben, bis auf 10 Minuten vor der Halbzeit, stimmte vieles. Vor allem die zweite Halbzeit war wirklich stark.

 

Einen unglücklichen Einstand in der Startelf, „feierte“ unser Neuzugang Cennet, bereits nach 16. Minuten musste sie verletzt ausgewechselt werden. Für sie sprang dann Jorina in die Bresche, die uns aus der zweiten Mannschaft zu Hilfe kam. Sie lieferte ein Bombenspiel, wohl dem der auf solche Spielerinnen aus einer zweiten Mannschaft zurückgreifen kann.

 

Am Sonntag geht es nun nach Oesbern, wo wir einiges gut zu machen haben. Nach den bisher gezeigten Leistungen, gehen wir zuversichtlich in die kommenden Aufgaben.

Bericht: Trainer Christian Sauer